Alanus Hochschule – Philosophy, Arts and Social Entrepreneurship

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Die Alanus Hochschule © Alanus Hochschule

Geh aufs Ganze!

Wo stehen Sie? Was war, was kommt und wie erleben und gestalten Sie die Gegenwart? Sie haben eine innovative Idee, einen Projektplan, wollen etwas unternehmen? Mit diesen Fragen nach der selbst gewählten und gestalteten Position des Menschen in seinem je individuellen raum-zeitlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontext beschäftigt sich das Institut für philosophische und ästhetische Bildung der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn.

Professorinnen und Professoren der Philosophie, Kunst und Sozialwissenschaft arbeiten zusammen mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an gegenwärtigen, philosophisch und soziologisch bestimmenden Fragestellungen zur Gestaltung des eigenen Lebens und der Gesellschaft sowie der Ausrichtung nationaler wie internationaler Bildung. Der B.A.-Studiengang „Philosophy, Arts and Social Entrepreneurship“ verknüpft kulturelle Bildung mit sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Themen. Strukturiertes Arbeiten an philosophischen und kulturwissenschaftlichen Themen geht Hand in Hand mit intensiven ästhetischen Erfahrungen durch Kunstpraxis und Kunstwissenschaft. Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Seminare und Vorlesungen bilden die Brücke zum kulturellen und verantwortlichen wirtschaftlichen Handeln.

Prof. Dr. Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus-Hochschule und Leiter des Instituts für philosophische und ästhetische Bildung, formuliert es so: „Der Studiengang holt die Studierenden da ab, wo sie stehen, um ihnen Mittel an die Hand zu geben, die sie benötigen, um strukturiert denken zu lernen, ihre Kreativität zu erproben und sich mit den sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Gegenwart beschäftigen zu lernen. Wer sich als Social Entrepreneur einbringt, will nicht etwas haben, sondern etwas schaffen – im Kleinen oder im Großen.“  Wer sich noch nicht sicher ist, ob dieses Studium das Richtige für ihn ist, hat die Möglichkeit ein Semester lang im B.A. mit zu studieren und die Dozierenden, Themenschwerpunkte und Formen der Auseinandersetzung aus nächster Nähe im „Schnupperstudium“ kennen zu lernen.

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© Nola Bunke

Das ebenfalls zum Institut gehörende Weiterbildungsprogramm STUDICA, ein Akronym für „Studieren à la carte“, ermöglicht es individuell Lehrveranstaltungen aus dem Angebot des B.A.-Studiengangs, wie auch weiterer Fachgebiete der Alanus Hochschule zu belegen – unabhängig von einer Hochschulzugangsberechtigung. STUDICA ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ Es beschäftigt sich mit Lern- und Entwicklungsbedarfen von Menschen aus der (Berufs-) Praxis.

Zwischen den verschiedenen Studienangeboten des Instituts gibt es zahlreiche Querverbindungen: Der B.A.-Studiengang  „Philosophy, Arts an Social Entrepreneurship“ beispielsweise sieht ganz gezielt intensive, vom jeweiligen Studierenden auszuwählenden und zu gestaltenden Praxisphasen zu jedem der drei Studienschwerpunkte vor. Das Weiterbildungsprogramm STUDICA berücksichtigt vor allem die praktischen (Berufs- und Lebens-) Erfahrungen der Menschen. Es sucht sie in wissenschaftlichem Zugang zu reflektieren und in einen größeren Kontext zu stellen, der anschließend zu bewussterem und qualifizierterem Handeln befähigen soll. Auf diesem Wege werden Theorie und Praxis, das heißt Denken und Handeln miteinander verbunden und der Dialog zwischen Hochschulwissen und der Gestaltung unserer Gesellschaft gesucht. Die unterschiedlichen Studiengruppen lernen und diskutieren nicht etwa in parallelen Lehrveranstaltungen und Seminaren, sondern begegnen sich in den abwechslungsreichen Kursen des interdisziplinären Angebots. Menschen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichstem Bildungshintergrund kommen zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen, durch die Erarbeitung eines gemeinsamen Themas und voneinander zu lernen. Darüber hinaus werden die einzelnen Teilnehmenden bei Bedarf je individuell beraten und begleitet, um ihre angestrebten Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln zu können.

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© Studica Projektteam

 

Im Studienprofil wie in der Gruppe der Studierenden zeigt sich: Das Institut für philosophische und ästhetische Bildung steht für Vielfalt, Heterogenität und Diversität und den Blick aufs Ganze! Nur wer andere Perspektiven einnehmen und Argumente für und gegen eine Neuentwicklung vorbringen kann, wird seinen eigenen Standpunkt finden und vertreten können und kann andere Menschen begeistern und für seine Idee(n) gewinnen.

Hier lohnt es sich, vorbeizuschauen. Welche Fragen Interessenten schon lange Zeit oder gerade aktuell auch bewegen: Das breite Studien- und Weiterbildungsangebot bietet vielleicht auch darauf Antworten.

 

 

 

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Inga.Wisnitzer@alanus.edu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite 43 alanusTel.: +49 (0) 2222 932 11595, phase(at)alanus.edu; www.alanus.edu/studium/studienangebote/philosophie-kunst-und-gesellschaft;

Tel.:+49 (0) 2222 99 455-10, www.alanus.edu/studica; studica(at)alanus.edu,

 

 

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