Das hochschulgründernetz cologne e.V. (hgnc)

Ein lebendiges Netzwerk für eine motivierende Gründungskultur in der Region!

Das hochschulgründernetz cologne hat hat sich zum Ziel gesetzt, in der Kölner Region eine Kultur der Selbstständigkeit zu fördern, den Gründer/Innen die Schritte in die Selbstständigkeit zu erleichtern und die Gründungen innovationsbasierter Unternehmen zu unterstützen. Das Ziel dabei ist vor allem, die Studierenden aus unserer Region auf ihrem Weg in die eigene Existenz zu fördern.  

Das Gründen während oder kurz nach dem Studium bietet zahlreiche Vorteile. Aus diesem Grund haben sich Hochschulen und Forschungsinstitutionen in der Region Köln 1998 zum hgnc zusammengeschlossen und bieten allen Studierenden, Mitarbeiter*innen und Absolvent*innen bis zu fünf Jahre nach Abschluss kostenfreie Unterstützung und Beratung zum Aufbau einer eigenen Existenz. Seit seiner Gründung hat sich der eingetragene Verein erfolgreich weiterentwickelt und ist von elf Partnern bei seiner Gründung im Jahr 2011 auf aktuell auf 20 Mitglieder gestiegen. Zu ihnen gehören neben den Hochschulen auch Forschungsinstitutionen, Kammern, Gründungsnetzwerke, Banken, Technologiezentren und die Stadt Köln.

Das hgnc ist die erste Anlaufstelle für angehende Gründer in der Kölner Region und bietet zahlreiche Leistungen an: Neben Erstberatungen, Begleitung bei der Entwicklung des Geschäftsmodells und einem umfassenden Netzwerk erfahrener Gründungscoaches bietet das hgnc auch regelmäßig Vorträge und Workshops zu den Themen Freiberuf- lichkeit, Soziale Innovationen aber auch zu Technologiegründungen, Projektmanagement und zur Selbstorganisation von Gründern an. Zudem wird Gründungsinteressierten kostenlose Beratung und Coaching bei der Erstellung von Geschäftskonzepten und zur Beantragung von Förderprogrammen, wie dem EXIST-Gründerstipendium, angeboten.

Mit seinem vielfältigen Angebot hat sich der 1998 gegründete Verbund zur ersten Anlaufstelle und zum Expertennetzwerk am Standort Köln entwickelt Von der Idee ins eigene Unternehmen! Das hgnc unterstützt auch bei der Gewinnung von finanziellen Mitteln für die Startphase, z.B. durch das EXISTGründerstipendium oder im Rahmen des Programms START-UP-Hochschulausgründungen. Das Angebot des hochschulgründernetz cologne e.V. ist komplett kostenfrei. Zudem lebt der Verein von seiner Vernetzung der Partner untereinander. Davon profitieren auch die Gründer, die nicht nur qualifiziert begleitet, sondern bei Bedarf auch an passende Institutionen und Experten weitergeleitet werden. Durch diese Möglichkeiten können Studierende die gelernte Theorie aus den Vorlesungen direkt in die Praxis umsetzen.

Ein Ziel ist, den Dialog über das Unternehmertum aufzunehmen, so dass viele junge Gründungsbegeisterte spannende Impulse in Bezug auf die berufliche Ausrichtung mitnehmen können. Neues im hgnc – die Gewinner des Ideenwettbewerbs Jedes Jahr richtet das hgnc einen Ideenwettbewerb für die Kölner Hochschulen aus, der sich an Studierende, MitarbeiterInnen und AbsolventInnen (der letzten fünf Jahre) der Mitgliederhochschulen des hgnc e.V. richtet. In der Vergangenheit konnten so bereits vielversprechende Startups ins Leben gerufen und auf den ersten Schritten in die Selbstständigkeit begleitet werden. Auch bei unserem letzten Ideenwettbewerb wurde wieder nach vielversprechenden Startups und guten Gründungsprojekten gesucht und die besten Konzepte im Rahmen des 23. NUK-Businessplan-Wettbewerbs verkündet.

Aus den insgesamt über 20 innovativen Ideenskizzen wurden die Plätze eins bis drei, sowie Sonderpreise in den Kategorien „Soziale Innovation und Nachhaltigkeit“ und „Technologie und wissensbasierte Dienstleistung“ prämiert. Die hgnc Jury freute sich besonders über den aktuellen Trend: „Auch in diesem Jahr haben uns wieder zahlreiche Einreichungen für den Ideenwettbewerb der Kölner Hochschulen erreicht. Wir freuen uns besonders über die bunte Vielfalt an qualitativ hochwertigen Ideenskizzen, von denen sich ein Großteil mit den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung befasst.“

Den ersten Platz des Ideenwettbewerbs und damit 1.000 Euro konnte das Gründerteam bestehend aus Jonathan Funke, Robin Collin und Helen Deacon von Tip me für sich entscheiden. „Bei ,Tip me‘ handelt es sich um ein hervorragend ausgearbeitetes Konzept mit hochkarätigen Kooperationspartnern, welches die ursprüngliche Fairtrade- Idee noch einmal einen entscheidenden Schritt voranbringt“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Platz zwei und Gewinner von 500 Euro ist das Team Perma Systems Solutions mit den Gründern Simon Nijmeijer und Sascha Rühlinger. Der Jury gefiel hier vor allem die detailliiert ausgearbeitete Idee, die bereits ein gestartetes Pilotprojekt vorweisen kann. Work 2.0 wird hier in Verbindung mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit gebracht. Mit einem Startkapital von 250 Euro wurde der dritte Platz an die Ideenskizze von Brajuu verliehen, die von Lea Matschke und Melanie Wagenfort stammt.

Im letzten Jahr konnten sie bereits den vierten Platz beim Ideenwettbewerb gewinnen und haben sich in diesem Jahr noch einmal gesteigert. Die Jury lobt: „Seit dem ersten Feedback zu ihrer Skizze beim Ideenwettbewerb 2018 haben die Gründerinnen ihre ursprüngliche Idee strategisch sehr gut weiterentwickelt. Diese zielgerichtete und lösungsorientierte Denkweise macht in unseren Augen gutes Unternehmertum aus und wird entsprechend belohnt.“

Der Sonderpreis „Soziale Innovation und Nachhaltigkeit“ ging an das Team von Socialbnb und damit an Nils Lohmann, Alexander Haufschild und Rosalie Schwarz. Dieses Jahr wurde der Sonderpreis „Technologie und wissensbasierte Dienstleistung“ an das Team von MoniDev mit David Krahe, Manuel Glaser und Tobias Theil vergeben.  

Flora Carlhoff

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