High Potential Companies in Köln

Liebe Leserinnen und Leser,

seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit Existenzgründern. Unzählige Gespräche mit angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern haben wir geführt. Am Anfang steht immer zunächst die Frage nach der Idee. Jener Idee, die – als Grundlage oder auch Zweck des Unternehmens – zum Erfolg führen soll.

Und diese Gespräche sind spannend wie kaum ein anderer Job. Wir gehören immer zu den ersten, die diese eine „heiße“ Idee präsentiert bekommen. Und dann diskutieren wir intensiv darüber, wie aus dieser Idee ein Unternehmen werden kann. Wir reden darüber, welches Problem denn diese Idee löst, wem sie nützt, welcher Kunde auf welche Weise davon profitiert, ob und ggf. wie diese Idee das geplante Unternehmen zum Erfolg führen kann. Der entscheidende Punkt in dieser Diskussion ist immer die gleiche Frage: Was ist das Alleinstellungsmerkmal, oder wie der Fachmann sagt, die „unique selling proposition“ (USP)?

Und kaum ist der Begriff USP gefallen, dreht sich die Diskussion um die Qualität und die Zufriedenheit des Kunden. Denn das USP lässt sich auch umschreiben als der veritable Vorteil oder Nutzen des Kunden. Keine Frage: Dem Kunden versprechen wir gerne besser, schneller und/oder billiger zu sein. Tatsächlich ist der Kunde zufrieden, wenn wir seine Bedürfnisse erfüllt haben, möglichst gut, schnell und preiswert. Ist der Kunde zufrieden, hat das Unternehmen Erfolg.

Damit sind wir aber bei jener Diskussion, die sehr oft vor Gründungen geführt wird. Und mit Recht geführt wird. Es ist die Diskussion um die Ziele. Was will das Unternehmen erreichen? Erfolg. Ja, aber wie ist hier Erfolg definiert? Einen hohen Umsatz erzielen? Möglichst hohe Gewinne? Einen guten Ruf haben? Zahlreiche Arbeitsplätze schaffen? Das Unternehmen zu hohem Wert führen, damit es lukrativ verkauft werden kann? Weltmarktführer werden?

Die aufgeführten Ziele, die Erfolgsdefinitionen, sind allesamt nicht falsch. Wenn wir dann darüber reden, wie wir diese Erfolge erreichen können, sind wir wieder am Anfang der Diskussion, nämlich bei der Frage, welches Problem wir wie lösen wollen. Und dann wird sehr schnell klar, dass eine Frage die entscheidende ist: Die nach der Qualität. Die Diskussion über Qualität haben wir im letzten RheinZeiger begonnen. Und sie ist eigentlich ganz trivial: Stimmt die Qualität, ist der Kunde zufrieden. Ist der Kunde zufrieden, wird der Ruf gestärkt. Mit gutem Ruf lässt sich das Geschäft ausweiten und auch ein kommerzieller Erfolg realisieren. Jetzt ist das Unternehmen gut … und interessant.

Würden Sie ein solches Unternehmen verkaufen? Erfolg macht Spaß und ist ein tolles Gefühl. Erfolg mögen Sie doch auch, oder? Ach ja: Sind Sie gut?

In diesem Sinne

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Ihr Heinz Bettmann, Geschäftsführer des RTZ

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