Markenprozess Köln: Hightech-Standort als Impulsgeber

Köln ist ein herausragender, internationaler Wirtschaftsstandort. Die Stadt hat den Markenprozess Köln gestartet, der dafür sorgt, dass die ausgezeichneten Qualitäten des Wirtschaftsstandorts im Außenauftritt wirkungsvoll zur Geltung kommen. Ein wichtiger Impulsgeber ist hier der Hightech-Standort Köln.

Die Metropolen der Welt stehen miteinander im Wettbewerb. Der Wirtschaftsstandort Köln muss sich daher in diesem Wettbewerb deutlich positionieren. Köln hat viele Stärken, Köln braucht Botschaften. Ziel ist: Köln soll national und international als dynamischer Wirtschaftsraum, bedeutender Forschungsstandort und attraktives Reiseziel überzeugen.

Neue und bereits vor Ort aktive Unternehmen und Investoren, Wissenschaftler und Forscher sowie Touristen sollen für Köln begeistert werden. Die internationale Befragung der drei Zielgruppen im Rahmen der Markenanalyse hat deutlich gemacht, womit Köln am meisten überzeugt.

Für Unternehmen und Investoren ist der Wirtschaftsstandort Köln mit seiner Internationalität und seiner starken Vernetzung der stärkste Treiber. Auf Platz 2 folgt der hervorragende Messe- und Tagungsstandort Köln mit attraktivem städtischem Rahmenprogramm. An dritter Stelle steht die lebenswerte Metropole, die hohe Lebensqualität der Stadt. Für Forscher und Wissenschaftler bilden der bedeutende Forschungsstandort, die starke Wirtschaft und die lebenswerte Metropole das Spitzentrio der überzeugendsten Köln-Facetten. Bei den privaten Köln-Besuchern dominiert mit großem Abstand die lebenswerte Metropole. Zweitstärkster Magnet sind die „kölschen Klassiker“, also Dom, Karneval und Brauhäuser. Ebenfalls auf dem Siegertreppchen: das interessante Stadtbild und Erlebnisangebot.

Hightech-Standort hat Potenzial

Der Markenbaustein „Starke Wirtschaft“ hat Priorität 2 für Wissenschaftler und Forscher und ist absoluter Spitzenreiter in puncto Anziehungskraft für Unternehmer und Investoren. Neben Facetten wie Internationalität und Wachstumsperspektiven überzeugt auch besonders der Hightech-Standort Köln. Köln muss aber noch bekannter machen, welche herausragenden Leistungen und Einrichtungen der Standort in diesem Punkt zu bieten hat.

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Wie das gelingen kann, macht das Themenjahr Luft- und Raumfahrt 2013 deutlich.Im Fokus stehen zahlreiche herausragende, zum Teil einzigartige Einrichtungen in Köln. Neben dem Flughafen und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das unter anderem die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA. Auch das Institut für Luft- und Weltraumrecht an der Kölner Universität mit seiner über 90-jährigen Geschichte oder das Institut für Physiologie im Weltraum an der Deutschen Sporthochschule Köln sind dafür Beispiele.

Das Themenjahr wartet mit einem umfassenden Veranstaltungskalender auf. Von den Space Days der Sporthochschule bis zur Nacht der Technik. Vom Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR bis zum Family Day des Airport Köln Bonn. Im Sommer eröffnet das „Envihab“, die neue Forschungsanlage des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dort wird die Wirkung verschiedenster Umweltbedingungen auf den Menschen untersucht. Zum Beispiel werden Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, wie Muskelabbau, erforscht. Solche Forschungsergebnisse sind nicht nur für die Raumfahrt, sondern auch für die Alltagsmedizin nutzbar.

Köln – das deutsche Houston

Ein weiteres absolutes Highlight mit weltweiter Ausstrahlung: 80 Weltraum erfahrene Astronauten und Kosmonauten halten im Juli ihr Jahrestreffen in Köln ab.

Also: Geballtes Astronauten-Wissen zu Gast in Köln. Kein Zufall. Schließlich ist Köln auch Sitz des European Astronaut Centre. Und in diesem Astronautenzentrum werden alle europäischen Raumfahrer auf ihre Missionen vorbereitet. Als Hauptsitz des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums bezeichnet das DLR Köln als das deutsche Houston. Das Themenjahr Luft- und Raumfahrt 2013 steht also par excellence für Hightech-Kompetenz in Köln.

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Köln, das deutsche Houston am Rhein – mit dem EAC Astronautenzentrum, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und vielem mehr. Copyright: ESA – D. Baumbach, 2010

Internationale Top-Adressen

Aber auch in anderen Technologie-Bereichen gehört Köln zu den Top-Adressen. Erst Anfang März hat das DLR ein neues Kompetenzzentrum eröffnet. Hier dreht sich alles um keramische Werkstoffe für die Energietechnik und Thermische Speichertechnologien. Wissenschaftler der DLR-Institute für Werkstoff-Forschung, Solarforschung und Technische Thermodynamik arbeiten gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung.

 

 

 

 

Kölner Unternehmen wie die Energiebau Solarstromsysteme GmbH befassen sich mit erneuerbaren Energien. Das 1983 gegründete Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Solarstromanlagen in Europa. Der TÜV Rheinland ist international führendes Prüfunternehmen für Solarsysteme. In der Kölner Flagsol GmbH sind alle Aktivitäten und Kompetenzen der Ferrostaal Gruppe im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz konzentriert. Als Projektentwickler und Technologiegeber ist Flagsol traditionell auf Parabolrinnen-Technologie spezialisiert. Viele Kölner Unternehmen haben sich dank ihrer Innovationskraft zu internationalen Marktführern entwickelt. Solche Hidden Champions transportieren innovative Produkte aus Köln in alle Welt.

 

Ein Pfund, mit dem Köln international wuchern kann.

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Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln
Foto: Birgitta Petereshagen

Impressum

Titelblatt Svetlana Kilian

Cartoons Karsten Schley, toonpool.com GmbH; Antonia Frebel

Fotos BioRiver e. V.; NUK e. V.; Heinz Bettmann; Konrad Beikircher; steps2startup; RTZ Köln GmbH; Reiss Profile Germany GmbH; Alfred J. Hahnenkamp, Gerd Altmann, Gerd Altmann/metalmarious, pixelio.de; Christopher Götz; Brain Agents; Clemens Hess; Biotechnische Studenteninitiative; Thomas Woite; Birgitta Petershagen; ESA, D. Baumbach; DLR

Grafiken Heinz Bettmann, RTZ Köln GmbH; Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Life’s’cool

 

 

 

 

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