Start-up-Region NRW: Quo vadis

„Wir müssen uns immer wieder neu erfinden“. Mit dieser Feststellung beschrieb Pinkwart, was das Gründerland Nordrhein-Westfalen schon immer kennzeichnete. Hier in NRW gab es schon immer große Gründer, wie die Beispiele Bayer, Deutz oder auch Miltenyi zeigen. In diesem Land, in dem einst die Motortechnik entstand, nimmt heute die E-Mobilität ihren Anfang. Pinkwart schloss besonders die
Digitalisierung in sein Plädoyer ein. Dies könne im Übrigen mehr als vorteilhaft sein für den Datenschutz, der so überaus wichtig ist, sich aber möglicherweise erst mit digitalen Instrumenten wirklich sicherstellen ließe.
Sind Rankings wichtig?

Nordrhein-Westfalen soll DAS Land der Gründer werden – wenn es das denn noch nicht ist. Immer wieder ist von den Rankings der Gründerstädte die Rede. Ob international oder „nur“ national: NRW oder auch Köln tauchen selten inden Listen auf. Häufig wird Berlin als leuchtendes Beispiel genannt. Oder als die große Gründerregion, die man möglichst überholen muss. Muss man?

Die Digitalisierung scheint dem Gründen auch einen deutlichen Schub zu geben. Und da kommen ganz neue Rankings ins Spiel. Man betrachtet die Städte, in denen sich besonders viele FinTech-Start-ups finden. Oder man bezieht die Zahl der Gründungen auf die Zahl der Erwerbstätigen. Und siehe da: Unter den Gründerstädten in Deutschland landet Köln plötzlich auf Platz 8 (Publikation von Immobilien Scout
24 / März 2017). Na bitte, geht doch!

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