Start-ups im RTZ

Das Gründerzentrum RTZ gehört zu den über 30 Gründerräumen in Köln ebenso wie zu den rund 350 Innovations-, Technologie- und Gründerzentren in Deutschland (vgl. Seite 30). Die RTZ Köln GmbH wurde 1997 gegründet mit dem Ziel, neue Unternehmen aus den Bereichen der Zukunftstechnologien in Köln, insbesondere rechtsrheinisch, anzusiedeln. Nach dem Bau des RTZ-Gebäudes vor nunmehr also fast 20 Jahren zogen die ersten Gründer im Februar 1999 ein. Bis heute folgten nahezu 270 Start-ups – und sie schufen fast 2.000 Arbeitsplätze.

Im RTZ sind ständig rund 40 Unternehmen angesiedelt. Die Nachfrage ist rege; jedes Jahr starten durchschnittlich fünf bis sieben Unternehmen, während ebenso viele das Haus nach erfolgreicher Start-up-Phase ausgründen, um sich an anderer Stelle in Köln einen neuen Standort zu suchen.

In mehreren Fällen konnten die Gründer lukrative Unternehmensverkäufe realisieren – bekanntestes Beispiel ist der Verkauf des Biotechnik-Unternehmens Amaxa im Jahre 2008 für rund 95 Millionen Euro an die Lonza AG. Das Unternehmen Lonza Cologne war der erste Mieter des 2002 gegründeten BioCampus Cologne.

Durch das RTZ werden auch viele Start-ups aus anderen Standorten unterstützt. Einige fanden hier keinen Platz, weil alle Räume vermietet waren. Andere suchten ganz bewusst an anderer Stelle in Köln ihren Standort.

Das RTZ war an der Gründung zahlreicher Netzwerke zur Förderung des Technologie-Standortes Köln beteiligt (zum Beispiel BioCologne, BioRiver, hochschulgründernetz cologne, Kölner Internet-Union, TechParkAlliance).

Die Entwicklung des ehemaligen Batteriefabrikgeländes Hagen zum modernen Technologiepark „Hagen-Campus“ wurde maßgeblich durch das RTZ vorangetrieben – nachzulesen in der Broschüre des Hagen-Campus „Köln hat Platz für Erfolge“. Auch daran lässt sich der positive Strukturwandel im rechtsrheinischen Köln erkennen.

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