Zukunftsbranchen in Köln

Die Zukunft des RTZ

Das RTZ hat sich den Veränderungen frühzeitig gestellt und eine Zukunftsstrategie entwickelt: Man engagiert sich sowohl in der Arbeitsgruppe „BioParks“ des Bundesverbandes der Innovations-, Technologie- und Gründerzentren (BVIZ) als auch im Arbeitskreis der BioRegionen Deutschlands (BioRegD) – letzteres unter dem Namen des Kölner Biotechnik-Netzwerkes BioCologne. Hinzu kommen Engagements im Biotechnik-Verband des Rheinlandes BioRiver, als auch beim Landescluster BIO.

Im RTZ gibt es seit einigen Jahren Nachfrage nach Arbeitsplätzen anstelle von Büros. Dazu hat das RTZ bereits vor mehr als fünf Jahren den FOUNDERS Club gegründet. Hier werden Businesspläne geschrieben und Ideen verfolgt, Workshops und Coachings für die Mieter angeboten und Business-Angels empfangen.

Das RTZ hat den Antrag der Stadt Köln, der Universität und der IHK um einen Digital Hub unterstützt und führt inzwischen mehrere Gespräche mit dem Digital Hub Cologne  (DHC) zur geplanten Kooperation. So wird u. a. durch ein Unternehmen aus dem RTZ ein Workshop für KMUs vorbereitet, der den mittelständischen Unternehmen Wege zur Digitalisierung aufzeigen soll.

Der Geschäftsführer ist seit vielen Jahren als Coach und Gutachter bei verschiedenen Businessplan-Wettbewerben aktiv, wie beispielsweise bei „Neues Unternehmertum Rheinland (NUK)“. Dies führte vor zwei Jahren auch zum Engagement beim so genannten „KUER-Wettbewerb“. KUER steht für Klimaschutz, Umweltschutz, Energieeinsparung und Ressourcenschonung (vgl. Seite 24). Das RTZ ist im Bereich nachhaltiger Gründungen inzwischen auch in der Arbeitsgruppe „Green Economy“ des BVIZ aktiv.

Im Ergebnis ist das RTZ ein Gründerzentrum – auch für nachhaltige Gründungen. Beispiele hier sind u.a. das Unternehmen Mobile Box mit Sitz im Haus oder Wertewandel, dessen Team als Ausgründung aus der Alanus Hochschule und EXIST betreut wird. Nachhaltigkeit und green economy – das war auch das Thema der

„Kalker Tafelrunde“ vom 22. März 2017 Die Start-up-Community des RTZ wächst weiter. Bis heute wählten über 270 neue Unternehmen das Haus als ihren ersten Standort. Sie haben inzwischen rund 2.000 Arbeitsplätze geschaffen, viele weitere Arbeitsplätze sind im Umfeld entstanden, zum Beispiel auf dem Hagen-Campus.

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