Buchbesprechungen

Martina Dressel 

 

Wertschätzung und Kritik

 

Der Titel dieses Buches ruft sofort Erinnerungen wach. Jeder von uns kennt das – für die geleistete Arbeit empfängt man Kommentare. Zumeist allerdings sind diese eine negative Kritik. Positive Kritik kommt selten. Da hat man sich viel Mühe gegeben, sich selbst höchsten Ansprüchen ausgesetzt. Und dann hört man – nichts.

 

Vielleicht fällt es manchen Menschen schwer, andere zu beurteilen. Andere legen wenig Wert auf Lob oder Kritik. Reicht ein starkes Selbstbewusstsein aus, um ausgeglichen und glücklich zu sein? Dabei ist es doch sehr viel schöner, über die Dinge des Alltags zu kommunizieren und damit dem Gegenüber zu zeigen, dass man Interesse an seiner Tätigkeit, ja an ihn selbst hat. Dennoch, Lob und Kritik zu äußern will auch gekonnt sein. Kritik kann konstruktiv sein, Lob kann Verbesserungsvorschläge enthalten. Beides macht uns besser und stärker. Und hilft es nicht auch, sich in der Gemeinschaft wohl zu fühlen?

 

Ja, das alles hat auch etwas mit der heutigen Zeit zu tun, die geprägt ist von Hektik, von Kurztexten, von schnellem Liefern von Ergebnissen – aber bitte mit Qualität. Der Mensch dahinter scheint unwichtig. Dies zu ändern braucht es kein Training, wie man kommuniziert. Es braucht eine Art Selbsterkenntnis, ein bewusstes sich selbst Erleben. Genau dazu liefert das Buch Anregungen. Für ein freudvolles Miteinander sehr zu empfehlen.

 

Martina Dressel

Wertschätzung und Kritik

jenseits von Shitstorm, Schulzuweisung und Schleimerei 

Martina Dressel, Dresden

ISBN 978-3-944600-05-5

Softcover

114 Seiten

Format 14,8 x 21 cm

13,70 Euro  

 

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