Startup.Cologne

Gründerszene im Fokus: Startup Unit KölnBusiness stellt sich neu auf

Zum 1. Februar 2019 ist die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH gegründet worden. Ebenfalls  Teil der GmbH ist die Startup Unit, die nun in neuer Besetzung durchstartet. Mit der Initiative  „Startup.Cologne“ hat das Team es sich zur Aufgabe gemacht, die Kölner Gründerszene weiter zu  stärken und über ihre regionalen Grenzen hinaus als zentralen TechHub bekannter zu machen. Ziel der Unit ist es, eine Marke zu schaffen, die als Identifikationspunkt  dient und diejenigen Akteure unterstützt, die  mit ihrer Arbeit und ihren Angeboten das Kölner StartupÖkosystem  weiter voranbringen. Hierbei fungiert „Startup.  Cologne“ künftig als neutraler Broker, Connector, Ecosystem  Builder und Promoter. Darüber hinaus soll eine eigene  Online-Plattform als One-Stop-Solution für Gründerinnen  und Gründer entstehen, die genau die Informationen  liefert,  die nach aktuellem Stand benötigt werden. Hierfür  arbeitet die Startup Unit eng mit den anderen Bereichen  der KölnBusiness zusammen.  Kunden, Talente und Kapital  Gründerinnen und Gründer benötigen neben einem innovativen  Konzept vor allem Zugang zu Kunden. Genau an  diesem Punkt setzt das Team hinter Startup.Cologne an,  indem es Startups ermöglicht, ihre Services oder Produkte  auf Business-to-Business-Ebene oder dem Endverbraucher,  zum Beispiel im Rahmen von Messen oder Startup-  Villages, zu präsentieren.  Um sich erfolgreich zu etablieren und zu wachsen, benötigen  Jungunternehmen zudem qualifizierte Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter. Daher arbeitet die Startup Unit  zukünftig eng mit den örtlichen Hochschulen zusammen.  Ziel ist es, dass neu gegründete Firmen, die Personal suchen,  frühzeitig  mit Studierenden sowie Absolventinnen  und Absolventen  in Kontakt kommen, die über die passenden  Qualifikationen verfügen.  All das ist jedoch nicht ohne Investitionen möglich. Darum  soll die Startup.Cologne auch nationale und internationale  Kapitalgeber auf den Standort aufmerksam machen sowie  mit regionalen Startups ins Gespräch bringen.  Internationale Sichtbarkeit fördern  Die Arbeit der Startup Unit beschränkt sich jedoch nicht  nur auf Köln. Auch international soll der Wirtschaftsstandort  mehr Aufmerksamkeit erhalten. So will das Team Gründerinnen  und Gründern helfen, geeignete Partner im Ausland  zu finden und Startups aus anderen Ländern dabei  unterstützen, in der Stadt am Rhein Fuß zu fassen.  In der Praxis zeigen sich die Früchte dieser Arbeit beispielsweise  bereits an einer Kooperation mit SOSA, einer globalen  Innovationsplattform aus Tel Aviv, die es der Unit ermöglicht,  in das israelische Ökosystem einzutauchen, dieses mit  dem Wirtschaftsstandort Köln zu vernetzen und von den  dort gesammelten Erfahrungen zu profitieren. Neben einer  jährlich stattfindenden Delegationsreise erhalten beispielsweise  Kölner Startups die Möglichkeit, für einen temporären  Zeitraum in Israel zu arbeiten, um dort ihre Fühler  nach Investoren und Kooperationspartnern auszustrecken.  Events von der Szene für die Szene  Ein elementarer Bestandteil von Startup.Cologne sind zudem  Veranstaltungen. Die Startup Unit richtet mit verschiedenen  Partnern und Unternehmen sowie Vereinen und Verbänden  über 30 unterschiedliche Veranstaltungsformate  aus. Dazu gehören Netzwerkevents, Konferenzen, Summits,  Meetups oder auch Messen. Neben verschiedenen Flagship-  Veranstaltungen, wie dem PIRATE Summit, der DMEXCO  oder der DIGITAL X, gehören auch Fachkonferenzen, wie  dem Digital Leadership Summit, der Digitale Leute Summit,  die Startup SAFARI Cologne, der GamificationDay oder der  World Business Dialoge zu den unterstützten Events.  Branchenspezifische Veranstaltungen, wie die EXECinsurtech  und die InsurTech Week sowie eine große Anzahl an Meetups,  BarCamps und Hackathons vervollständigen das Portfolio.  2020 will die Unit zudem verstärkt neue Formate in den  Bereichen Digital Health, Blockchain, PropTech, Künstliche  Intelligenz, Automotive, Mobilität, Cybersecurity,  Virtual und  Augmented Reality sowie Games und E-Sport fördern.  Arbeiten wie ein Startup  Zu den Besonderheiten der Startup Unit gehört es, dass sie  sich in ihren Arbeitsprozessen ganz an ihrer Zielgruppe  orientiert: „Wenn wir verstehen wollen, wie wir das Kölner  Startup-Ökosystem unterstützen können, dürfen wir die  Startups und relevanten Akteure nicht aus einer Außenperspektive  heraus betrachten. Vielmehr müssen wir selbst  Teil des Systems werden. Nur so können wir verstehen,  welche Bedürfnisse die einzelnen jungen Unternehmen,  Investoren oder auch Firmen, die nach passenden Kooperationspartnern suchen, haben“, erklärt Gil Baxpehler, verantwortlich  für den internationalen Bereich bei Startup.  Cologne.  „Das spiegelt sich auch in den drei Leitsätzen wider, denen  wir uns verschrieben haben: Punkt eins ist Kundenorientierung.  Alle unsere Maßnahmen müssen einen erkennbaren  Mehrwert für unsere Zielgruppen generieren. Als  zweites versuchen wir stets möglichst unkompliziert,  fair und transparent vorzugehen. Dazu gehört es auch,  dass wir agile Arbeitsweisen nutzen. Darüber hinaus ist es  uns wichtig, möglichst digital unterwegs zu sein – auch  was die von uns genutzten Tools anbelangt.“, ergänzt Ben  Peckruhn, der kürzlich vom Kölner Startup PIRATEx zum  Team gewechselt ist.  Aktuell freut sich die Startup Unit auf die Zusammenarbeit  mit der Gründerszene und hofft auf zahlreiche Anfragen  und Anregungen.    

Bild: RTZ

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