TURN MOTION
Die Zukunft der ultraleichten, KI-gestützte Orthesen, Prothesen und Exoskelette

Die Geschichte eines Startups:
Als Kind erkrankte Georg Popp durch eine Impfung am Poliovirus. Seine Beine wurden gelähmt, wo er doch gerade erst gelernt hatte zu gehen und zu spielen. Die Ärzte
verkündeten ihm, dass er wohl den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen werde. Doch Georg Popp konnte und wollte das nicht akzeptieren.
Im Laufe der Jahre testete er die unterschiedlichsten Orthesen und Exoskelette, um seinen Körper zu entlasten und zu unterstützen. Jahrzehnte lebte er mit
Schmerzen, Anstrengungen und bewies Durchhaltevermögen beim täglichen Training. So erreichte er schließlich ein Niveau, das es ihm ermöglichte wieder zu gehen. Er war fest entschlossen, seine
Erfahrungen in eine technologische Revolution zu verwandeln. Dies war die Stunde der Gründung von
TURN MOTION®.
TURN MOTION setzte sich zum Ziel, Orthesen mit einer revolutionären Faserstruktur zu entwickeln, die sich nahtlos in führende Gelenksysteme integrieren lassen. So
sollten leichtere, dynamischere und biomechanisch optimierte Lösungen zum maximalen Nutzen von Orthopädietechnikerinnen und Orthopädietechnikern sowie Patientinnen und Patienten
entstehen.
Die skalierbare Technologie ermöglicht es Ärzten, die Mobilität und Rehabilitation ihrer Patienten zu verbessern und damit die Mission des Gründers vin TURN MOTION voranzutreiben, die orthopädische Versorgung für Millionen von Menschen weltweit zu verändern.

Der Innovationsansatz von TURN MOTION wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Das Startup erhielt 1,2 Mio. € Förderung der österreichischen Forschungsfördergesellschaft FFG, 334.000 € der AWS (Austria Wirtschaftsservice) und wurde 2025 von der FFG für die österreichische Wirtschaftsdelegation nach Japan ausgewählt.
Durch die Förderung des Global Incubator Network (GIN) hatte das Startup die Möglichkeit, in Osaka zu pitchen, bei der BioJapan in Yokohama auszustellen und konnte
bereits erste Partnerschaften und Kontakte in Asien knüpfen – ein Meilenstein, der dem jungen Unternehmen die Türen zum asiatischen Markt geöffnet hat.
Derzeit führt TURN MOTION eine Seed-Finanzierungsrunde durch, um seine Technologie international zu skalieren, und lädt interessierte Investorinnen und Investoren
sowie Partner zum Austausch ein.

Erfolgreiche Suche nach wirklichen Lösungen
Nach seiner Erkrankung hörte Georg Popp immer die gleiche negative Prognose. "Mir wurde gesagt, ich soll mich damit abfinden. Aber ich wollte mich frei bewegen können“, zeigte sich Georg Popp entschlossen. "Die herkömmlichen Systeme waren für mich nicht zufrieden stellend. Deshalb suchte ich nach Lösungen, die den Patienten wirklich helfen und echte Bewegungsfreiheit ermöglichen. Ich war entschlossen, ein Unternehmen für innovative Orthopädietechnik auf die Beine zustellen."
Und er fand Mitstreiter. Chien-hua Huang (Fachmann für maschinelles Lernen) und Manuel Lachmayr (Spezialist für 3D-Druck) gesellten sich als Co-Founder des angestrebten Sartups dazu. Außer den drei Gründern gibt es ein wachsendes Team, dass die Technologie voran bringt. Popp: „Wir sind überzeugt, dass unsere Technologie mit allen herkömmlichen Gelenksystemen kompatibel sein wird und überall auf der Welt helfen kann".

Heute entwickelt TURN MOTION ultraleichte und KI-gestützte Orthesen, Prothesen und Exoskelette, die individuell angepasst und biomechanisch optimiert sind. Für eine
neue Generation an Orthesen kombiniert die patentierte Technologie von TURN MOTION eine durch Roboter gesteuerte Carbonfaserplatzierung mit künstlicher Intelligenz.

Innovation für zahlreiche Branchen
Das Marktpotenzial für die Turn-Motion®-Technologie ist enorm. Es ermöglicht dank der vielfältigen Innovationen in den Bereichen Robotik, strukturbewusste KI und Verbundwerkstoffe den Einstieg in Branchen mit einem Wert von über 100 Milliarden Euro. TURN MOTION ermöglicht nicht nur eine hoch skalierbare, massgeschneiderte Geräteproduktion, sondern optimiert auch Produkte in Branchen, in denen das Strukturverhalten eine wichtige Rolle spielt. Dazu gehören beispielsweise die Luft- und Raumfahrt, die Schifffahrt, der Sport oder auch individualisierte Ausrüstungen und Schutzvorrichtungen. Die kosteneffiziente Produktion ermöglicht die Skalierung fortschrittlicher Lösungen wie Drohnen und Exoskelette, etwa für dden Bereich Militär oder Industriearbeiter.

